Zentrale Notaufnahme

 

Diako Bremen

Mit der Realisierung des Projektes „DIAKO 2015“ konnte ein wichtiges Etappenziel in der Positionierung und Profilierung des DIAKO Bremen erzielt werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurde ein viergeschossiger Neubau errichtet, welcher das bestehende Krankenhausgebäude an der nordwestlichen Seite erweitert. Der Neubau beinhaltet im Untergeschoss ein Zentral-Labor und eine Tiefgarage. Im Erdgeschoss befinden sich die Zentrale Notaufnahme (ZNA) sowie die radiologische Ambulanz. Das 1.Obergeschoss beinhaltet die Erweiterung des Zentral-OPs, die onkologische Tagespflege, die ambulante Sprechstunde sowie Räumlichkeiten der Geschäftsführung. Im obersten Geschoss befindet sich die Technikzentrale. Durch die Zusammenlegung der Bereiche ZNA, Radiologie, Labor und OP-Abteilung im Neubau konnten Arbeitsabläufe erheblich verbessert und dadurch entstehende Synergieeffekte genutzt werden.

 

Durch die Verlegung und Erneuerung der Zentralen Notaufnahme im neuen Funktionstrakt konnten optimale Funktionsabläufe geplant und umgesetzt werden. Die Planung erfolgte in enger Absprache mit den zuständigen Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal. Dabei wurden dem zentralen Stützpunkt bzw. dem Anmeldebereich drei Wartebereiche vorgelagert, um insbesondere infektiöse Patienten von anderen Personen trennen zu können. Alle Wartebereiche sind vom Stützpunkt aus einsehbar, sodass eine Beaufsichtigung der Patienten zu jeder Zeit gewährleistet werden kann. Hinter dem Anmelde- und Wartebereich befinden sich die Räumlichkeiten der Triage, wobei es einen Zugang für fußläufige und einen für liegendkranke Patienten gibt. An die Triage anschließend befinden sich mehrere Untersuchungs- und Behandlungsräume, welche ebenfalls über zwei Zugänge (fußläufig und liegend) zu erreichen sind. In unmittelbarer Nähe zur Liegendkrankenvorfahrt befinden sich die Schock- und Reanimationsräume, zwei Eingriffsräume, ein Gips-Raum sowie der CT- und MRT-Raum der danebengelegenen Radiologie. Durch die Zusammenlegung der unterschiedlichen Disziplinen in einem Haus, können Befunde deutlich schneller erstellt und Behandlungswege optimiert und verkürzt werden.

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