Forschungs- und Laborgebäude

 

UKE Hamburg

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) in Hamburg entsteht ein Neubau für die Forschungstierhaltung, welche eine zentrale Einrichtung der medizinischen Fakultät darstellt. Der Neubau stellt die Voraussetzung dar, um auch zukünftig Tiere unter guten Bedingungen halten und die hygienischen und ergonomischen Bedingungen der Mitarbeiter verbessern zu können. Aufgrund beengter Platzverhältnisse des Grundstückes und der Anforderung, bei laufendem Betrieb zu bauen, wird das Bauvorhaben in zwei Bauabschnitte unterteilt. Demnach wird im 1. Bauabschnitt zunächst ein 5-geschossiger Neubau mit Flächen für die Groß- und Kleintierhaltung, einer automatisierten Käfigaufbereitungsanlage sowie S1-Laborräumen, Lager- und Technikflächen realisiert. Zur Sicherstellung der Hygieneanforderungen wird eine Trennung von „reinen“ und „unreinen“ Bereichen vorgenommen, welche durch verschiedene Barrieren (Lüftungs-, Personal-, Materialbarrieren, etc) voneinander getrennt sind. Allergenvorhänge und Luftduschen schützen die Mitarbeiter zusätzlich vor Allergieproblemen. Vor Inbetriebnahme des Neubaus werden die Räume mittels einer H202-Begasung sterilisiert. Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnittes erfolgen Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude N67, welche eine besondere Herausforderung hinsichtlich des etappenweisen Umbaus bei laufendendem Betrieb darstellen. Bei dem 2. Bauabschnitt handelt es sich um ein 3-geschossiges Gebäude, welches hauptsächlich Personal-, Seminar- und Büroräume beinhaltet. Die konsequente Trennung von Personal- und Tierbereichen ermöglichen einen zusätzlichen Schutz der Mitarbeiter vor Allergenen.

 

Als Tochtergesellschaft des UKEs wurde zunächst die KFE- Klinik Facility‐Management Eppendorf GmbH mit der Erarbeitung der Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Unser Büro wurde nach erfolgreicher Teilnahme an einem öffentlichen Vergabeverfahren mit den Leistungsphasen 5-9 beauftragt. Nach der planmäßigen Fertigstellung der Endoskop- Aufbereitung ist diese Maßnahme bereits das zweite Projekt am UKE, welches von der Niederlassung Hamburg aus geleitet und betreut wird.