Hufschmiede wird Kulturschmiede

Dorferneuerungsplanung als Initiator neuer Aktivitäten im Dorf, die Ortschaft Hollen wurde als 1. Bundessieger prämiert.

Der Strukturwandel der Landwirtschaft hat in unseren Dörfern zu gravierenden Veränderungen geführt. Ein Beispiel aus der Ortschaft Hollen zeigt, wie das kulturelle Leben einer Dorfgemeinschaft mit Hilfe einer zielorientierten Dorferneuerungsplanung neu entfacht werden kann.

BUSS WEBER wirkt als beauftragtes Planungsbüro maßgeblich bei der Dorferneuerung der Ortschaft Hollen, Gemeinde Uplengen, mit.

Die vom Verfall bedrohte alte Schmiede im Ortskern Hollens war ein richtiger Schandfleck. Eine teure Sanierung schien für private Investoren nicht lohnenswert. Auch die öffentliche Hand hatte keine Verwendung, eine Erhaltung des geschichtsträchtigen Gebäudes schien aussichtslos. Es drohte ein weiteres Stück Dorfgeschichte wegzusterben. Doch Rettung nahte:

Aufgrund des Engagements der Bevölkerung wird Hollen in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Im Zuge der Planentwicklung führt der Zufall den damaligen Leiter des Amtes für Agrarstruktur Aurich, Dipl.-Ing. Klaus Hamann, den Ortsvorsteher Martin Kaling sowie den Vorsitzenden der Flurbereinigung, Herrmann Hassler, mit den Architekten BUSS WEBER zusammen. Aufgrund der diesen Protagonisten gemeinen Leidenschaft für die bäuerliche Dorfkultur entsteht eine ungeahnte Dynamik im Dorferneuerungsprozess. Im Ergebnis entsteht ein neuer Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft, der das Leben im Dorf neu entstehen läßt. Prämiert wird das Engagement letztlich mit der Verleihung des 1. Preises als Bundessieger im Dorferneuerungswettbewerb.

Lesen Sie hier die spannende Geschichte der (Kultur-) Schmiede als pdf: 3BauSanierung Ausgabe 5_97_Von der Hufschmiede zur Kulturschmiede

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