Ärztehaus am DIAKO – Bautagebuch

Eine beachtliche Leistung

Einweihung des Ärztehauses nach 15 Monaten Bauzeit/ 22 Millionen Euro investiert

Nach gerade einmal 15 Monaten Bauzeit konnte in der vergangenen Woche das neue Ärztehaus am Diako feierlich eingeweiht werden.

Mit einem Festakt in der Emmaus-Kirche im Park des Diakonissen-Krankenhauses wurde am Donnerstag das neue Ärztehaus eingeweiht. Angesichts der schnellen Fertigstellung, die komplett im Zeitrahmen geblieben ist, freute sich der Geschäftsführer, Walter Eggers, „das ist für ein Projekt dieser Größenordnung eine beachtliche Leistung“.
Der Bau ist damit nicht nur im zeitlichen, sondern auch im finanziellen Rahmen geblieben:“Insgesamt haben wir mit dem Ärztehaus die stolze Summe von gut 17 Millionen Euro verbaut. Dabei bleibt sogar noch etwas übrig, denn wir wollten für möglicherweise notwendige Erweiterungen in der nahen Zukunft gewappnet sein“, zeigte sich Eggers in seiner Rede zufrieden. Ergänzt wurde die Investitionssumme sogar noch durch weitere fünf Millionen Euro, die von den Facharztpraxen aufgebracht wurden. Staatliche Gelder zur Unterstützung des ehrgeizigen Projektes hat es dagegen nicht gegeben.
Der Bau des Ärztehauses war dabei die konsequente Fortsetzung des mit dem Investitionsvorhaben „DIAKO 2000“ eingeschlagenen Weges, um das Angebot der Einrichtung noch komplexer zu gestalten. Leitgedanke sei gewesen, dass ein Krankenhaus nicht alles im Alleingang leisten könne und müsse, sondern die niedergelassenen Ärzte besser einbeziehen könne, berichtete Eggers. Das Krankenhaus sei auf dem richtigen Weg, wenn es sich für Partner öffne, lobte Bürgermeister Jens Böhrnsen und unterstrich die Bedeutung der Einrichtung, die von mehr als 100.000 Menschen als ihr Krankenhaus betrachtet werde.
In dem Ärztehaus, das schon optisch hervorragend zum Diakonissen-Krankenhaus passt, finden die Patienten künftig auf insgesamt 7.000 Quadratmetern Nutzfläche eine ganze Reihe von Praxen, Zentren und Geschäften. Insgesamt acht Facharztpraxen wie für Strahlentherapie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Urologie, Pädiatrie, Augenheilkunde sowie ein Zentrum für Tauch- und Überdruckmedizin sind in dem neuen Gebäude mit seinen wellenförmigen Vorhangfassaden untergebracht. Ergänzt wird das Angebot mit 30 Reha-Plätzen, eine bereits seit Jahresanfang eröffnete Apotheke sowie ein Sanitätshaus und einen Kiosk.

Interessantes zur Entstehung des Projektes lesen Sie hier: DIAKO

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